Das Aischgründer Karpfenmuseum

In den Kanzleigebäuden des Alten Schlosses ist das Aischgründer Karpfenmuseum untergebracht.

In diesem einzigartigen Museum erfährt man in zehn Räumen alles über die mehr als 1250-jährige Tradition der Zucht der beliebten Speisefische. Nirgendwo sonst findet man eine so umfangreiche wie unterhaltsame Dokumentation der Karpfenteichwirtschaft. Ein Besuch in diesem außergewöhnlichen Museum lohnt sich daher für jeden, nicht nur für Fischliebhaber und Angler.

Seit dem 8. Jahrhundert werden in Franken Karpfen gezüchtet. Zunächst nur in Weihern an den fränkischen Königshöfen, entstand mit der Zeit im Aischgrund eine ausgedehnte Weiherlandschaft. Besonders von den Zisterziensern als Fastenspeise geschätzt, wurde der Karpfen jedoch auch von adeligen Gutsherren gern verspeist.

Heute existieren im Aischgrund über 5000 bewirtschafte Weiher, von denen aus der "Aischgründer Spiegelkaprfen", hockrückig und schuppenarm, als besondere Delikatesse rund um den Globus geliefert wird.

Anhand zahlreicher Objekte sowie Multimedia-Stationen werden neben historischen Aspekten, die Zucht und der Jahreskreislauf der Teichwirte sowie der ökologischen Gedanke aufgegriffen. Es ist eine große Artenvielfalt der heimischen Flora und Fauna, die das einzigartige Ökosystem Weiherlandschaft ihr zu Hause nennt und die unter anderem in einem großen Diorama lebendig wird.

In einem Aquarium kann man natürlich auch die Hauptdarsteller in natura bewundern.


 
  Gefördert durch das Bayerische Staats-ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER).  

 

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Museumswebsite gefördert durch:

Landesstelle für die nichtstaatlichen Mussen in Bayern
Bayerische Sparkassenstiftung